Es nimmt Formen an

Nach einer langen Planungsphase haben wir das Fahrzeug im Januar erst mal gründlich gereinigt.

Dafür gingen schon 2 Wochenenden drauf.

Putzarbeiten

Am 3. Wochenende haben wir dann erst einmal das Amaturenbrett zerlegt, gründlich gereinigt und dann sämtliche defekte Lüftungsgitter (also alle) ausgetauscht.

Amarturenbrett

Auch haben wir die Fußmatte ausgebaut, das mittlere Trittblech sowie die Verkleidungen
der Einstiegskästen entfernt. Darunter machte sich eine menge Dreck und Rost breit. Wir haben diesen gründlich gereinigt, entrostet und mit Rostschutz behandelt.

Einstieg

 

Am 20. Februar haben wir dann damit begonnen die Hecktüre auszubauen und zu erneuern.
Wir haben den Oberen Teil mit einer festen Platte versehen. Hier kommt später die 3. Bremsleuchte und ein großes Dometic Fenster rein.
Die untere Hälfte haben wir unter Verwendung der alten Scharniere zu einer Servicetür umgebaut. Somit haben wir später einen großen Zugang zum Stauraumund  kommen sehr gut an den Gaskasten und die Heizung.

Als das geschafft war bauten wir den Podest zwischen den beiden Radkästen wo später die Thetford Cassette C-200 CS montiert wird. Gleichzeitig ist unter diesem Podest noch Stauraum, bzw. werden einige Versorgungsleitungen verlegt und der Frischwassertank mit eingebaut. Außerdem dient der Podest in der Mitte als Stufe um leichter ins Heckbett zu kommen.

 

Hier mal zum testen auf’s Podest gestellt.

Toilette auf Podest zum testen

Als nächstes haben wir mit dem Bau des Bades begonnen. Hierbei hat es sich gezeigt, das von den Ursprünglich angedachten Maßen von 70 x 110 cm abgewichen werden musste und nun ein Maß von 85 x 106 cm. genommen wurde.

Waschtisch

Dieses hat zur Folge, das wir nun hinter der Duschwanne noch ca. 14 cm. Luft haben. Hier bauen wir nun den Waschtisch mit einem kleinen Unterschrank in dem die Versorgungsleitungen und Heizungsrohre verlegt werden und noch ausreichend Platz für ein Staufach ist.

Die Seitenwände aus Mulitplex Birke wurden mit Hilfe von Alu U-Profilen (diese wurden mit Sikaflex Kleber und Nieten an der Wand befestigt) an Wand, Decke und Boden befestigt.
Für die Duschwanne wurde ein 10 cm hoher Podest aus 20 mm Siebdruckplatte angefertigt. Hierunter werden die Abwasserschläuche mit ausreichend Gefälle verlegt.

Die Duschwanne wird später mit einer herausnehmbaren Multiplexplatte abgedeckt, so daß der Boden im Bad auf einem einheitlichen Nieveau ist. Hierdurch kann die Duschwanne bei Bedarf durch entfernen der Abdeckung benutzt werden. Auch kann dieser zusätzliche Stauraum für feuchte Laufsachen zur Aufbewahrung genutzt werden.

Sitzkasen

Nachdem wir nun die beiden Seitenwände fertig haben haben wir uns erst mal an den Sitzkasten gemacht. Dieser wurde an der vorgeren Seitenwand des Bades befestigt.
Hier soll später die 2. Batterie und das Netzladegerät rein. Der Stromanschluß wird an der linken Außenwand mit einer Anschlußdose erfolgen die direkt in den Sitzkasten geht.

 

Im Anschluß daran haben wir den Fahrersitz mit einer Drehkonsole versehen und eingebaut. Um eine genaue Vorstellung zu bekommen ob der Platz ausreicht haben wir das Tischgestell zwischen Sitzkasten und Fahrersitz gestellt.
Es zeigte sich das wir mehr als genug Platz haben und auch die noch verbliebenen kleine Trennwand überhaubt nicht stört.

Als das geklärt war haben wir die Kabelkanäle im Fahrzeug verlegt. Es gehen 2 vom Fahrersiztkasten zum neuen Sitzkasten.
2 gehen vom Sitzkasen unter der Dusche und unter dem Podest durch nach hinten und 2 gehen vom Sitzkasten bzw. Dusche auf die andere Fahrzeugseite wo die Küche installiert wird.
Später wird das Informationspannel am Küchenblock befestigt und ist somit zentral im Eingang zu erreichen. Dort lässt sich dann sowohl der Füllstand der Tanks und Batterien ablesen, als auch die Pumpe und die Strompversorgung zentral aus- bzw. einschalten.

Um eine genauere Vorstellung über den benötigten Platz zu bekommen wurde die Thruma Combi 4 (Warmluftheizung und 10 l Warmwasserboiler) an den dafür vorgesehen Platz gestellt.

Truma 4 Combi

Die Wahl des Standorts ist optimal. Hierdurch werden  kurze Wege der Versorgungsleitungen erreicht. Wir haben noch die Wahlmöglichkeit den Wandkamin entweder auf die linke Fahrzeugseite oder zum Heck zu bringen. Wohin genau und an welchem Fenster dann der Fensterschalter befestigt wird werden wir später bestimmen.

Am 07. März haben wir dann mit dem Bau des Gaskastens begonnen.

Gaskastenentlüftung

Hierfür wurde erst einmal ein Loch in den Boden gesägt und ein Lüftungsgitter befestigt. Hierdurch wird gewährleistet, das evtl. austretendes Gas abgeführt wird. Danach wurde der eigentliche Gaskasten gebaut und fest mit der Außenwand befestigt und mit Silikon gründlich abgeklebt.

Gaskasten

Nach dem Bau des Gaskastens begannen wir damit den doppelten Boden vorzubereiten.

doppelter Boden

Dieser dient zum einen zur Aufnahme der Elektroinstallation, der Versorgungsleitungen als auch als zusätzliche Isolation.

Tischgestell und doppelter Boden

Wir konnten prüfen ob die Versorgungsleitungen vom Fahrersitzkasten zum Sitzkasten problemlos unter dem Tischgestell verlegt werden können. Es stellte sich heraus, das dieses problemlos möglich ist und keine Gefahr für die Leitungen besteht.

doppelter Boden

Küchenblock

Paralell zu diesen Arbeiten wurde auch an den Möbeln gebaut. Es wurde ein großer, 2geteilter Schrank gebaut, der Küchenblock für Spüle, 2 Flammen Kochfeld und Kühlschrank sowie jeweils 1 Hängeschrank für den Küchenbereich und für den Heckbereich.

Zur Zeit werden die Möbel lackiert!

Lackierarbeiten

Veröffentlicht unter Messefahrzeug | 1 Kommentar

Planungsskizzen erstellt

Nach der Vermessung haben wir dann am 28.11.2010 genauere Skizzen angefertigt.

Veröffentlicht unter Messefahrzeug | Hinterlasse einen Kommentar

Die Fahrzeuganschaffung und 1. arbeiten

Nach der intensiven Recherche und Vorplanung haben wir dann am 26.11.2010 das Fahrzeug gekauft.

1. Photo des Sprinter

Sprinter 308 CDI 1. Photo

Nun konnten wir endlich auch intensiver in die Ausbauplanung gehen. Das Fahrzeug wurd aufs genauste inspiziert, Photos von allen Seiten und Details gemacht und 1. Überlegungen über die Raumaufteilung angestellt.

Es wurde überlegt ob es wohl möglich ist die Trennwand zu entfernen und die mittlere Schiebetür auszubauen um den Fahrersitz (umgebaut als Drehsitz) mit in die Sitzgelegenheit zu integrieren.

In den Wochen darauf begannen wir mit der Demontage der Regale. Dieses war gar nicht so einfach da diese sowohl mit Nieten an der Außenwand befestigt wurden und zusätzlich noch extem fest mit Sikaflex Kleber geklebt wurden.

Als nächstes wurde die Schiebetür, die Fahrgastzelle und Laderaum trennt, ausgebaut. Danach machten wir uns an die Trennwand. Hier musste sogar die Flex ran, da die Trennwand in ein U-Profil eingeklebt war und keine Möglichkeit bestand einen Schneidedraht auch nur anzusetzen.

Nach dem entkernen hatten wir Material mit einem Gesamtgewicht von 180 kg ausgebaut.

Endlich konnten wir genau Maß nehmen um eine Planunsgsskizze anzufertigen.

Veröffentlicht unter Messefahrzeug, Planung, Umbau | Hinterlasse einen Kommentar

Planung

Die Planung des Fahrzeugs haben wir im August 2010 begonnen, nachdem für uns fest stand das wir ein Fahrzeug umbauen.

Der Zeitaufwand für die Planung war enorm, unzählige Stunden der Internetrecherche, unzählige Gespräche mit Wohnmobilbesitzern, Messebesuche und nicht zuletzt auch die unzähligen Schautage bei Wohnmobilanbietern.  Doch nur so konnten wir deutlich feststellen was uns wichtig ist.

Unzählige Internetseiten mit Postkofferumbauten. Hier mal eine kleine Auswahl, begonnen mit dem, wie ich meine, Prunkstück der Umbauten:

http://www.simply-irresistible.de/

Seit dem 08.12.2011 9.00 Uhr verkauft!

Hier noch weitere, nicht weniger wichtige Links

https://fotoalbum.web.de/gast/dirk.engelhardt/WOMO

http://www.odimobil.de/

http://www.postmobil.de/

http://www.roterbaron.net/

Ich könnte die Liste noch lang weiterführen, möchte aber nicht durch unzählige Aufzählungen langweilen, findet man doch die links und weitere auch auf vielen anderen Seiten.

Veröffentlicht unter Planung | Hinterlasse einen Kommentar

Beweggründe für den Bau unseres Messefahrzeugs

Nachdem ich meine Ausbildung zum Gesundheits- und Ernährungsberater (FBB) im Fernstudium abgeschlossen hatte suchte ich nach einer Möglichkeit diesen Abschluß umzusetzen. Im Rahmen der Ausbildung und meiner beruflichen Tätigkeit sowie meinem Hobby „Laufsport“ entschloß ich mich die Schwerpunkte „Ernährungsberatung“, „Lauftraining“ bzw. Betreuung und den Handel mit Naturkost- und Getreideprodukten auszuweiten.

Meine Lebensgefährtin von Beruf Physiotherapeutin ergänzt das ganze hervorragend!

Da wir nicht nur selber laufen sondern im Rahmen einer Laufgruppe auch andere Sportler betreuen und zu Wettkämpfen begleiten reifte bei uns im Oktober 2009 der Gedanke das für den Besuch von Sport und Ernährungsmessen und Laufveranstaltungen nicht immer eine Hotelübernachtung nötig ist. Die Verweildauer dort ist uns zu kurz. Hinzu kommt, das die eine oder andere Laufveranstaltung Sonntags stattfindet, wir aber Montags um 7.00 Uhr wieder auf der Arbeit sein müssenes. Auch ist es nach einem Wettkampf  durchaus ratsam noch eine Ruhepause einzulegen bevor man sich auf die Heimreise macht. Für die paar Stunden noch einen bezahlten Hoteltag einzulegen und  ist für uns keine Option.

Wir machten uns auf die Suche nach einem geeigneten Fahrzeug. In die 1. Wahl hatten wir einen VW California genommen. Doch recht bald wurde uns deutlich, das der Anschaffungspreis eines solchen Fahrzeugs bei weitem nicht unseren Vorstellungen entsprach.

Also suchten wir eine andere Alternative und kamen auf Teilintegrierte Wohnmobile. Doch auch hier steht der Preis nicht im Verhältnis zur Nutzung und unseren Vorstellungen. Gebrauchte Wohnmobile werden noch recht hoch gehandelt und konnten uns nicht begeistern. Unser Ziel war es für „wenig Geld“ ein gutes und solides Fahrzeug zu bekommen welches exact unseren Anforderungen genügt.

Bei den weiteren recherchen stießen wir auf verschiedene Selbstbauten. Das kam uns schon erheblich entgegen. Das Umbauen stellt uns auch nicht vor eine unüberwindliche Hürde, arbeiten wir doch gerne an solchen Projekten. Wir schauten uns dutzende Seiten an und „googleten“ das Internet ab. Einen Kastenwagen umzubauen und ständig noch Sitzgelegenheit zum Bett umbauen kam nicht in Frage.

Das Fahrzeug sollte schon eine Schlafgelegenheit, Toilette und Duschgelegenheit, eine kleine Kochstelle mit Kühlschrank und eine Sitzgelegenheit für 2 Personen beinhalten. Außerdem einen Tisch an dem Beratungsgespräche geführt werden können. Zudem noch über ein wenig Stauraum sowohl für Sportkleidung als auch für Produkte für die Ernährungsberatung verfügen. Nach langen recherchen haben wir eine Lösung gefunden. Ein Postkoffer soll es sein. Solide Verarbeitung, 3 cm GFK Wandung die eine entsprechende Isolierung bietet, gerade Wände und eine überschaubare Größe. In der Originalversion hat er außreichend Zuladung von 1.195 kg bei einer Nutzlast von 3,5 t.

Auf der Caravanmesse 2010 in Düsseldorf informierten wir uns ausführlich über Möglichkeiten des Ausbau’s und Zubehör. Auch die Recherche im Internet brachte einige Interessante Ausbauvorschläge. Vor diesem Hintergrund begaben wir uns dann in die Planung.

Nachdem das Ziel abgesteckt war haben wir uns auf die Suche nach einem Fahrzeug gemacht. Einige unbefriediegende Versuche und Fahrzeugbesichtigungen brachten uns schließlich ganz in die Nähe zu einem Händler in Werne: Automobile Knarse. Hier hatten wir Glück und ein Fahrzeug Bj. 2003 mit einer Laufleistung von nur ca. 58.000 km gefunden. Der Preis von 6.600 € hielt dem Vergleich mit anderen Anbietern stand, So daß wir am 26.11.2010 das Fahrzeug kauften.

Das Fahrzeug war in recht gutem Zustand. Es mussten bis auf die Bremsen nur ein paar Kleinigkeiten gemacht werden. Dieses erledigten wir im laufe der nächsten Wochen, so daß wir das Fahrzeug am 10.01.2011 zum Tüv vorführten und ohne Probleme die TÜV Plakette erhalten haben.

1. Photo des Sprinter
Sprinter 308 CDI
Veröffentlicht unter Messefahrzeug | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar